Beiträge von Claudio Pietra (Vertec Gruppe)

    Ich habe für die Liste gleich eine generische Combobox genommen und baue die selber zusammen:

    Code
    <ComboBox ListExpression="MWSTTyp.allinstances->select(aktiv)->orderby(asstring)" >
        <ComboBox.ColumnDefinitions>
            <ColumnDefinition Expression="bezeichnung" Width="150"/>
            <ColumnDefinition Expression="satz" Width="50"/>
        </ComboBox.ColumnDefinitions>
    </ComboBox>    

    In der Liste muss man dann xmWSTTypEK verwenden. Das sieht nicht schlecht aus:

    Einziger Wermutstropfen: man sieht nur die Werte, die man selber eingegeben hat (grün auf der Einzelmaske), den Default vom Projekt (schwarz) sieht man nicht. Edler könnte man das mit einem Custom Renderer machen...

    Für die Spesenerfassung würde ich gerne die MWST-Auswahlbox customizen, sodass diese eine Spalte mit dem entsprechenden Steuersatz beinhaltet. (Vielleicht ja auch etwas für den Standard)

    Eher nichts für den Standard, aber das kann man ja kundenindividuell gut anpassen, wenn es diese Anforderung gibt. Bei uns gehen die Bemühungen eher dahin, dass sich jemand gar nicht mehr um MWSt kümmern muss, siehe Start Public Beta Spesen Belegerkennung. Haben Sie das schon ausprobiert?

    Sehr schön, danke auch fürs Teilen! Mein Input dazu:

    • In dem Fall können Sie gut Zusatzfelder nehmen auf der Zusatzklasse: da wird es ja nur eine limitierte Anzahl davon geben, höchstens so viele wie es Ordner gibt. Das wird von der Performance her auf das Gleiche rauskommen. So haben Sie die Zahl auch einfach auf dem UI ohne weiteres Customizing. Dito für den Namen des Ordners. So haben Sie auch einfach eine Liste erstellt mit diesen Objekten. Also auch den Usernamen, Monat etc.
    • Sie können die Objekte auch gut via OCL suchen, bei der Datenmenge.

    Sie können unseren neuen Online Model Browser konsultieren ;) https://www.vertec.com/ch/kb/der-vertec-model-browser/. Da sieht man zwar die Python Funktionen nicht, aber dafür die Members: keys wird auf Usereintrag eingeführt:

    Ordner erben nicht von UserEintrag, das sieht man auch im Modelbrowser im Superclass Feld, oder auch, grafisch aufbereitet, in https://www.vertec.com/ch/kb/modellordner/.

    Sie können aber freeReference oder auch bemerkung verwenden, die werden in Eintrag eingeführt.

    Für Auswertungen im BI und eine schnelle Übersicht eignet sich natürlich eine Ordnerstruktur, für Berechtigungen eines Vorgesetzten das Teamleiter-Feature. Aber man kann die beiden Dinge ja auch kombinieren, indem die Team-Ordner sich via Expression berechnen (also den Teamleiter-Link auswerten).

    Bei sehr grossen und komplexen Organisationen kann man auch einen Schritt weiter gehen und die Organisation via Objekte abbilden. Hier können sich bei Firmen in mehreren Ländern die Projekttypen anbieten, weil darüber dann auch die Währung des Mitarbeiters wie auch die Fibu klar ist.

    Nur 2 Anmerkungen:

    • Der Renderer kriegt mit was in expression steht, man kann ihn also recht generisch machen. Das muss keine gültige OCL Expression sein. Siehe https://www.vertec.com/kb/custom-rend…e-der-parameter.
    • Es gibt ja mit den Custom Renderer nun die elegante Möglichkeit, auch Buttons darzustellen, die auch dynamisch (also subscribed) Text und Icon verändern können. Klar, geht nicht in die gleiche Spalte rein wie ein normales Textfeld, aber gleich nebenan platziert ist das Resultat doch fast das gleiche ;)

    Ich frage mich einfach, ob etwas verloren wäre, wenn Vorschüsse auf Rechnungen jeweils exkl. MwSt in Abzug gebracht würden und auf der Restanz die MwSt mit dem geltenden MwST-Satz verrechnet würden.

    Im einfachsten Fall, also nur einer MWSt-Erhöhung, würde das tatsächlich das gleiche Resultat hervorbringen. Aber in allen anderen Fällen (z.B. Vorschüsse mit verschiedenen MWSt-Sätzen, was gerade bei langlaufenden Ingenieursprojekten denkbar ist, oder mehrere MWSt-Sätze bei der Rechnung, auf der man die Vorschüsse / Akonto abziehen will) wäre es sehr komplex, das richtig zu rechnen. Auch bei der Rückzahlung eines geleisteten Voschusses ("ausgleichen") muss ja der gesamte Restbetrag (inkl. MWSt) wieder zurückbezahlt (und ausgebucht) werden.

    Beim Vorschussabzug also die geleistet MWSt einfach zurückbuchen ohne sich darum zu kümmern, wie genau die Rechnung selber aussieht, ist aus unserer Sicht die einfachst mögliche Implementation, die immer korrekte Resultate hervorbringt, auch bei komplexen MWSt-Situationen.

    Ich würde sogar soweit gehen, dass der Zahlungspflichtige eigentlich nur die Firma ist.

    Die Spezifikation der SIX schweigt sich über den Fall aus, es gibt nur einen "Namen". Wir wollten aber für jeden Adresstyp in Vertec eine Lösung finden, und haben uns für das entschieden, was Sie jetzt sehen. Ich kann Ihr Feedback nachvollziehen, muss mal schauen, wieso wir das so implementiert haben. Einstellbar machen möchte ich das nicht, ist jetzt schon genügend kompliziert. Also wenn schon, stellen wir die Implementation für Kontakt um. Oder gibt es Leute hier im Forum die das anders sehen?

    Ich freue mich sehr, die Vertec Spesen Belegerkennung anzukünden und Vertec Kunden können diese auch gleich testen im Rahmen einer Public Beta! Mit der Belegerkennung werden Spesenbelege, die mit der Phone App aufgenommen werden (was ja bisher schon möglich ist) auch automatisch möglichst genau erkannt und die Werte auf dem Speseneintrag eingetragen (was neu ist). Hier ein Beispiel eines Spesenbelegs und wie der ohne manuellen Eingriff in der Vertec Phone App ankommt:

    Der Dienst ist AI-basiert, liefert im jetzigen Entwicklungsstand unserer Meinung nach schon recht erfreuliche Resultate, aber wie immer bei AI-Diensten sind die Resultate nicht 100% vorhersehbar und wir möchten vor einer Vollintegration in Vertec darum noch weitere Erfahrungen sammeln.

    Wir laden darum alle Vertec-Kunden ein, sich an dieser Public Beta zu beteiligen und die Resultate mit uns zu teilen. Die Diskussion, welche Belege gut erkannt werden (und welche weniger), kann hier im Vertec Forum erfolgen, wenn Sie die Beobachtungen aber nicht öffentlich teilen wollen, können Sie uns auch auf support@vertec.com schreiben.

    Der Fahrplan für die Markteinführung wird dann wie folgt sein:

    • öffentliche Public Beta für alle Vertec Kunden mit Linie Expert und einer aktuellen Vertec Version. Unterstützt werden Spesen, und hier vor allem mittels Phone App.
    • Je nach Feedback laufende Optimierung des Service.
    • Definitiver Release mit 6.8 (vermutlich Ende Sommer 2024), dann im Modul Fremdkosten, inkl. Belegerkennung auf Kreditorrechnungen (Eingangsrechnungen).

    Die Tests können in einer Vertec Produktivumgebung erfolgen, "Beta" ist nur die automatische Belegerkennung. Da man das Resultat aber immer 1:1 auf dem Speseneintrag sieht, und diese auch korrigieren kann, ist das Risiko der Nutzung sehr überschaubar. Da wir die Funktionalität als Config-Set ausliefern, kann diese auch wieder einfach entfernt werden. Auch gibt es eine Systemeinstellung, mit der man die Belegerkennung deaktivieren kann.

    Für die Inbetriebnahme konsultieren Sie bitte das angehängte PDF, welches auch gleich die Bedienung zeigt. In Kürze was es braucht:

    • neueste Phone App Version (Download wie immer via die App Stores)
    • neueste Vertec Version (6.7.0.8) (im Cloud Abo bereits ausgerollt)
    • das Config-Set im Anhang einspielen

    Hier noch das "Kleingedruckte": Die Public Beta (und später auch die Vollintegration) bieten wir unter folgende Konditionen an:

    Ergänzung "Regelung zur Auftragsdatenverarbeitung", Ziffer 1 (zusätzlicher 4. Spiegelstrich):

    Zitat

    Bei der Nutzung des Vertec Service für die optionale Belegerkennung von Spesen- und Kreditorenbelegen. Mit diesem Service hat der Kunde die Möglichkeit, kommerzielle Daten mittels eines AI-basierten Service aus Bild- oder PDF-Dateien zu extrahieren um sie mit Vertec zu verarbeiten. Zwar werden mit dem Service weder der Input (Spesen- und Kreditorenbelege) noch der extrahierte Output (kommerzielle Daten) dauerhaft gespeichert. Jedoch wird die Identität des Kunden zur Kontrolle an den Service übermittelt. Zudem kann es sein, dass im Fehlerfall Bild- oder PDF-Dateien oder der extrahierte Output in Logfiles abgespeichert werden. Eine dauerhafte Verknüpfung solcher Daten zur Identität des Kunden erfolgt jedoch nicht.

    Die Belegerkennung nutzt einen Dienst, der von appGenerics GmbH betrieben wird (siehe https://www.vertec.com/ch/agb/sublieferanten/).

    Ergänzung AGB's, neue Ziffer 8 (die jetzige Ziffer 8 wird Ziffer 9):

    Zitat

    Vertec stellt den Kunden Services zur Verfügung, mit deren Hilfe bestimmte Aufgaben ausgeführt und die Ergebnisse (Output) dem Kunden zur Weiterbearbeitung in der Vertec-Software zur Verfügung gestellt werden. Solche Services können insbesondere Systeme der künstlichen Intelligenz (AI, KI) einsetzen. Dies geschieht immer unter Einbezug von Subunternehmern.
    Vertec wendet bei der Konzeption der Services und der Auswahl der Subunternehmer die gebotene Sorgfalt an, kann jedoch keine Verantwortung für die Korrektheit des Output übernehmen. Es obliegt dem Kunden, den Output zu prüfen.

    Config-Set: https://downloads.vertec.com/downloads/init…Recognition.xml

    Anleitung: Vertec Belegerkennung.pdf

    Gem. Support lässt sich dies nicht beheben. Konsequenz ist, dass Akontorechnungen für jahresübergreifende Pauschalleistungen mit Wechse des MwSt-satzes nicht gemacht werden dürfen.

    Oder noch kürzer beantwortet: das ist kein Bug, den man "beheben" könnte, sondern das absolut korrekte Verhalten.

    Man kann keine MWSt "sparen" indem man einen Vorschuss einfach vor dem MWSt Wechsel abrechnet. Es gilt immer das Leistungsdatum. Der Kunde schuldet Ihnen also die Differenz von den 7.7% zu den 8.1.%. Besprechen Sie die Situation doch mit Ihrem Treuhänder.

    Mit einfach 3 produktiven Cloud Server auf der gleichen Server Ressourcen (auch VM) erreicht man mit Bestimmtheit keine Performance Verbesserung. Dies, weil jedes User-Login sowieso eine eigene Session erstellt (Vertec.Session.exe). Dafür handelt man sich recht viel Komplexität ein (wegen Notif, Task Scheduler).

    Anders sieht es aus, wenn man die Cloud Server für verschiedene Vertec Dienste auf verschiedenen Servern laufen lässt. Aber das sollte für einen Betrieb Ihrer Grösse nicht nötig sein. Ich schlage vor, dass Sie das Vertec Setup bei Ihnen wie auch die Performance Probleme mit Ihrem Vertec Betreuer evaluieren.